Wir für Greven
Weingut Katharinenhof

 

Unser oberstes Ziel sind leckere Weine, Top Qualität und unbeschwerter Trinkgenuss!

Der Katharinenhof bewirtschaftet heute 15 ha Weinberge, bestockt mit für die Region typischen Rebsorten. Die Ernte an Trauben Most und Wein wird im Weingut gekeltert und zu Wein gepflegt und ausgebaut. Hinzu kommen noch die Trauben der Winzer mit denen Verbundverträge abgeschlossen sind.

Die jungen Weine bekommen ausreichend Zeit für die alkoholische Gärung, die Rotweine noch zusätzlich ausreichend Zeit für den biologischen Säureabbau, damit sie für die Freunde echter typischer Rotweine weich zart samtig und mild werden.

Sobald die Weine, individuell jeder für sich, seine für sich charakteristisch und jahrgangs- und sortentypische Entwicklung erfahren durfte, ist der Zeitpunkt zur Flaschenfüllung gekommen. Die Abfüllung erfolgt mit der eigenen Abfüllanlage im Weingut.

Werbung, Weinproben, Verkauf und Vertrieb organisiert die Familie selbst, überwiegend an den Weingenießer direkt. Oft auch an Kunden die Katharinenhof-Weine der Familie Pfeifer schon seit über 50 Jahren für die ganze Familie beziehen.

 

 

Die Geschichte des Weinguts Katharinenhof

Hl. Katharina / Weingut Katharinenhof in Dromersheim
Der Katharinenhof, Langgasse Nr. 28, leitet seinen Namen her von seinem früheren Besitzer, dem Hospital St. Katharina zu Filzbach in Mainz. Durch einen imposanten Tor-Bogen, der die Jahreszahl 1767 trägt ( Haus und Hofanlage sind älter ), betritt man einen großen Hof, um den sich die Wohn- und Wirtschaftsgebäude gruppieren. In seinem geräumigen Keller können nach Angaben aus 1882 ca. 100 Stück Wein (120.000 l) gelagert werden.

Im Jahr 1818 hatte das Anwesen den größten Versicherungswert aller Häuser des Dorfes, nämlich 3.580 Gulden. Das Hospital hat in der Gemarkung Dromersheim etwa 25 Morgen Weinberge und in Ockenheim etwa ebensoviel gehabt. Die Weine aus beiden Gemarkungen wurden im Katharinenhof gekeltert und gelagert. Bei der Versteigerung des gesamten Besitztums des Spitals in Dromersheim im Jahre 1838 ging das Haus in den Besitz von Karl und Philipp Nathan über.

Im Jahr 1868 erwarb es Johann Hermes, in dessen Familienbesitz es sich seitdem befindet. In den Kriegszeiten im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts erlitt das Haus beträchtlichen Schaden, der 1796 mit 500 Gulden angegeben ist. Dem Katharinenhospital waren schon im Jahr 1618 Dromersheimer Einwohner zinspflichtig. Im Jahr 1668 betrugen die Gefälle an Geld: 2 Rtl. 23 Alb. 4 Pfg. An Wein: 12 Viertel ( 96 ltr. ) , an Korn: 1 Malter und 1 Gans.

In den schweren, durch die andauernden Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts hervorgerufenen Notzeiten war es neben zahlreichen anderen geistlichen Institutionen in Mainz, wie Stefans Stift, St. Alban, St. Ignaz, die Karthäuser usw. ein Geldinstitut, an das sich die Bürger in Ihrer Bedrängnis um Darlehen wandten. Die Rückzahlung der Kapitalien, Interessen ( Zinsen ) und Kosten sowie andere Verpflichtungen war oft eine schwierige Sache, in der das Spital große Geduld und Milde walten ließ. So wurde im Jahr 1699 rückständiger Zins „ de anno 1688 – 1700 aus Barmherzigkeit zur Hälfte nachgelassen.

Eine ähnliche Haltung können wir auch wieder in den Jahren 1751/52 feststellen, die trotz aller Nachsicht jedoch nicht zum Ziele führte, so dass mehrere Liegenschaften von Schuldnern ( ca. 4 Morgen Weinberge und 2 Morgen Ackerfeld ) in den Besitz des Hospitals überging.